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Kläranlage GlasingEin erstes Projekt konnte bereits im Rahmen des Klima- und Energiemodellregionen-Programms gestartet werden und zwar das Leitprojekt namens „OptiPV“ (koordiniert und durchgeführt vom Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing (www.eee-info.net) und den Partnern Nowak Abwasserberatung (www.abwasserberatung.at) sowie 4ward Energy Research GmbH (www.4wardenergy.at).

Hintergrund, Ziele, Inhalte des Projekts:

  • fast alle Kläranlagen im ökoEnergieland verfügen bereits über eine Photovoltaikanlage
  • Zweck ist die anteilsmäßige Eigenstromproduktion
  • im Projekt sollen Ausbaumöglichkeiten der Photovoltaikanlagen untersucht werden
  • Lastverschiebungspotentialen sollen analysiert werden, um den Stromverbrauch unterschiedlicher Aggregate auf den Tag zu verschieben
  • Ziel ist die bestmögliche Ausnutzung des erzeugten Sonnenstroms

Untersucht werden die Kläranlagen Limpital, Höll, Glasing, Hagensdorf und Moschendorf.

Aktuell erfolgt die Datenerhebung der Kläranlagen, gefolgt von einer abwassertechnischen und energietechnischen Analyse. Nachdem die Ergebnisse für Lastverschiebungs- und Photovoltaikausbaupotentiale vorliegen, werden die Umsetzungsmöglichkeiten mit den Kläranlagenbetreibern besprochen.

Modellregion OELIm Rahmen der Weiterführung des Klima- und Energiemodellregionen-Projekts wurde bereits eine Aktivität gestartet, um regelmäßig Informationen an die Bürger bringen zu können und zwar wurde ein so genannter „Energiestammtisch“ in der Region etabliert. Nach mittlerweile zwei abgehaltenen Stammtischen kann großes Interesse seitens der Gemeindebürger und -vertreter erkannt werden.

Bislang wurde der Energiestammtisch im Jänner und Februar in Urbersdorf abgehalten, jedoch soll der Energiestammtisch auch in alle weiteren ökoEnergieland-Mitgliedsgemeinden gebracht werden.

Informiert wird über Themen wie beispielsweise Photovoltaik, Wärmepumpen, Wärmedämmung, Dachsanierung, etc.

Der nächste Energiestammtisch zum Thema „Wärmedämmung“ wird am 30. März 2016 um 19:00 Uhr im Landgasthof Kedl (7540 Güssing, Urbersdorf 33) stattfinden.

Teilnahme ist kostenlos – keine Anmeldung erforderlich.

Die ökoEnergieland-Mitgliedsgemeinden sind auch herzlich eingeladen, mit den Vertretern des Europäischen Zentrums für Erneuerbare Energie Kontakt aufzunehmen, falls Interesse besteht einen Energiestammtisch in einer weiteren Gemeinde zu etablieren. Die möglichen Themen unter denen der Energiestammtisch abgehalten werden kann sind vielfältig und so ist es auch möglich bereits stattgefundene Veranstaltungen zu wiederholen.

Detailinformationen zum Energiestammtisch finden Sie unter http://www.energiestammtisch.at.tf/

 

Einreichen können alle österreichischen Gemeinden. Die Förderung beträgt bis zu 18 % der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen sowie in bestehenden Gebäuden, Wärmerückgewinnungen und Beleuchtungsoptimierungen (z.B. Straßenbeleuchtung). Die förderungsfähigen Kosten ergeben sich aus den Investitionskosten sowie Kosten für Planung und Montage.

 

Förderungsfähige Maßnahmen

  • Wärmerückgewinnung von Kälteanlagen (Kühl- und Tiefkühlanlagen sowie Prozesskälteanlagen, Wärme-Kälte-Verbundsysteme) und von Lüftungsanlagen (Nutzung der Wärme aus Abluft zur Erwärmung von Raumluft)
  • Andere Wärmerückgewinnungen bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen (z.B. Druckluftkompressoren, Industrieprozessen, Abwärme aus Abwässern) sowie Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
  • Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden (Nachrüstung Abluftwärmerückgewinnung, Drehzahlregelungen, effiziente Pumpen, Steuerungstechnik) mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Optimierung von fossilen Prozesswärmeerzeugern (sofern eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger nicht möglich ist)
  • Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden durch Einbau von Vorschaltgeräten und sensorgeführte Regelung mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Beleuchtungsoptimierung (z.B. Straßen- und Außenbeleuchtung)
  • Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen mit einem maßgeblichen technologischen und ökologischen Unterschied zur Bestandsanlage

 

Den vollständigen Leitfaden mit allen Förderablaufinformationenfinden Sie hier zum Download Energiesparen in Gemeinden (PDF - 280 kb).

In Klima- und Energie-Modellregionen können ab jetzt Ladestationen für E-Fahrzeuge gefördert werden.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung von bis zu 5 bzw. bis zu 10 öffentlichen E-Ladestellen pro Antragsteller (jedoch keine Einschränkung der Anzahl pro Modellregion), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist und die einen nicht diskriminierenden, öffentlichen Zugang haben. Jede geförderte Ladestelle muss einzeln abgesichert sein. Die Einreichung ist bis 09.10.2015, 12:00 Uhr möglich.

Die förderungsfähigen Kosten ergeben sich aus den Investitionskosten sowie Kosten für Planung und Montage:

Logo Klima und EnergiefondsGleich drei Förderaktionen zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Österreich startet heute der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Umweltministerium: Die Förderaktion für Photovoltaikanlagen für Private und Gewerbe, die Förderaktion zum Tausch von fossilen Heizungsanlagen gegen klimaneutrale Heizsysteme (Hackgut/Pellets) und die Förderaktion für kleine Solarthermieanlagen für Private.

In Summe stehen für diese drei Förderaktionen ab 24.02.2015 25 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Aktionen zum Ausbau erneuerbarer Energien – z.B. Photovoltaik für land- und forstwirtschaftliche Betriebe – starten demnächst. In Summe stehen dafür heuer 36,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Eckdaten der drei Förderaktionen 2015 finden Sie hier im Menüpunkt "Aktuelle Förderprogramme"