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Collage Startworkshop 5 10 2016Zu Beginn der Klimaschulen-Projekte im Herbst 2016 organisierte das Forum Umweltbildung insgesamt fünf Workshops in unterschiedlichen Klima- und Energie-Modellregionen. Am 5. Oktober 2016 trafen sich die Modellregionen Netzwerk Südost Gemeindeverbund, Energiekultur Kulmland und das ökoEnergieland in Güssing. Nach der Zusammenfassung des Klimaschulen-Programms wurden die Projektvorhaben in den drei Modellregionen vorgestellt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich über die Erfahrungen, Herausforderungen und Ergebnisse der vorherigen Projekte, bzw. über die geplanten Aktivitäten der Projekte des aktuellen Schuljahres auszutauschen. Das Forum Umweltbildung hat noch zusätzlich den Vertretern der Regionen zahlreiche Unterrichtsmaterialien präsentiert und didaktische Inputs gegeben.

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VS Strem 4 10 16Am 4. Oktober 2016 waren die Dritt- und Viertklässler der Volksschule Strem unter Leitung von VOL Maria Knor und Dr. Joachim Tajmel am Strembach und in der Kläranlage Glasing im Zuge des Klimaschulenprojektes unterwegs. Wie wird das Abwasser gereinigt, wie sauber ist das Wasser, welches man in den Strembach zurückleitet, welche Pflanzen und Tieren leben in unseren Gewässern? Die Schüler waren in Gummistiefeln mit Keschern, Beobachtungswannen, Lupe, Löffel und Bestimmungsbuch für Süßwassertiere und –pflanzen ausgerüstet, mit voller Begeisterung bei der Erkundungstour dabei!

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Besprechung 19 09 2016Was ist Energie? Wie kann man Energie herstellen und Energie sparen? Wie wirken sich Ernährung und Konsum auf das Klima aus? Diesen und anderen Fragen werden die Schüler der VS Strem, der VS Dt. Tschantschendorf, der VS Gerersdorf und der NMS Josefinum Eberau in diesem Schuljahr nachgehen. Im Rahmen eines vom Klima- und Energiefonds unterstützten Klimaschulen-Projektes werden die Schüler zusätzlich die regionalen Ressourcen in allen ihren Facetten unter der Leitung des Europäischen Zentrums für Erneuerbaren Energie Güssing (EEE) kennenlernen. Die wichtigsten Energiequellen der Klima- und Energie-Modellregion „Das ökoEnergieland“, die Sonne, das Wasser und die Biomasse aus dem Wald und von der Wiese werden den Schülern durch zahlreiche Aktivitäten (u. a. Ausflüge, Anlagen- und Betriebsbesuche, Experimente, Expertenvorträge, Projekttage, künstlerische Gestaltungen, Internet- und Literaturrecherche) dargestellt. Am 19. September 2016 fand eine Koordinierungsbesprechung des Projektes im Technologiezentrum unter Teilnahme der involvierten LehrerInnen und des EEE statt und die ersten Lehrausgänge finden schon am Anfang Oktober statt.

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05 08 2016 rumänische DelegationAuch rumänische Gemeinden haben sich der modernen Entwicklung nicht verschlossen und möchten nach dem Beispiel des ökoEnergielandes durch die Nutzung der erneuerbaren Energieträger die regionale Entwicklung fördern, die Wertschöpfung im ländlichen Raum erhöhen, die Umweltbelastung verringern, und Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft sichern. Da Gemeinden zusätzlich durch die Initiativen im Bereich der Energieeffizienz, der Ökomobilität, der Nahversorgung, des Rohstoffmanagements etc. wichtige Impulse setzen und die regionale Belebung unterstützen können, hat die rumänische Delegation neue Ideen und Best-Practice-Beispiele im Südburgenland gesammelt.

27 07 2016 südkoreanische DelegationDie regionale Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Industrie, Tourismus und Umwelt ist ein Forschungsgebiet des Gwangju Jeonnam Research Institute in Südkorea. Drei Forscher sind zurzeit in Europa unterwegs, um sich verschiedene Musterprojekte anzuschauen. Eine Station ihrer Reise war das ökoEnergieland, wo sie das Modell Güssing kennengelernt haben. Da ihre Heimatregion in Korea mit ähnlichen Problemen kämpfen muss, wie die südburgenländische Region – Mangel an Arbeitsplätzen, wirtschaftlich schwache Region – holte die Delegation am 27. Juli 2016 nach einer Präsentation und einem Expertengespräch mit Bgm. Bernhard Deutsch und Ing. Reinhard Koch neue Inputs für ihre Entwicklungspläne.

Auf dem Foto: Hr. Kyong-Rok Han Ph.d, Woong-Hee Park Ph.d und Beung-ky Oh Ph.d (Gwangju Jeonnam Research Institute), Bgm. Bernhard Deutsch, Ing. Reinhard Koch