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e-viaE-Bikes, Segways und Elektrofahrzeuge machten Ende September bei der internationalen Elektrorallye „e-via“ Halt in der ökoEnergieland Gemeinde Strem. Viele Schaulustige konnten bei strahlendem Sonnenschein die Fahrzeuge bewundern und auch Probefahren.

Am Gelände des Pflegekompetenzzentrums in Strem tummelten sich verschiedene E-Bikes, Segways, Elektroautos - darunter der neue vollelektrische BMW i3 - sowie einige Erdgasautos. Der Tross von ca. 30 Elektrofahrzeugen machte dort Station und konnte in dieser Zeit von vielen Besuchern bewundert werden. Auch Testfahrten mit den Erdgasautos und dem Elektromini Renault Twizy begeisterten Jung und Alt. Die Routenführung wurde so gewählt, dass auf östlicher Seite 5 Klima- und Energiemodellregionen, 5 Klimabündnisgemeinden und die Modellregion „E-Mobilität Großraum Graz“ eingebunden wurden. Dadurch konnten Bewusstseinsaktivitäten zur E-Mobilität, in Ortschaften in denen E-Mobilität eine große Rolle spielt, vor Ort umgesetzt werden.

PV Burgenland Strem 7Im Zuge der Veranstaltung wurde auch die neue Photovoltaik Bürgerbeteiligungsanlage in Stem in Betrieb genommen, die auf dem Flachdach des vom Arbeiter Samariterbundes betriebenen Pflegekompetenzzentrums errichtet wurde.

Dies ist bereits der 2. Bauabschnitt. Im Frühjahr wurde bereits die erste 20 kWp Anlage mit Bürgerbeteiligung eröffnet. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Gemeinde Strem nun in der 2. Phase die Anlage um 50 kWp erweitert und produziert so nun insgesamt 70.000 kWh Öko-Strom / Jahr.

Nähere Infos und online Werte finden Sie auf:

http://www.pv-burgenland.at/cms/index.php/standort-strem 

alpstore

Die Klima- und Energiepolitik befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase. 2015 sollen bei der UN-Klimakonferenz in Paris die Zielsetzungen für ein globales Abkommen zur Reduktion der Treibhausgase und zum Schutz des Klimas festgelegt werden.

Die Europäische Union diskutiert derzeit – wie auch Verantwortungsträger anderer Wirtschaftsräume – ihre klima- und energiepolitische Ausrichtung. Es sind entscheidende Weichenstellungen zu erwarten. Es geht um Zielsetzungen für die Verringerung der Treibhausgase wie auch den Ausbau erneuerbarer Energie und die Erhöhung der Energieeffizienz.

Die Diskussion über die klimapolitischen Ambitionen ist von unterschiedlichsten Interessen geprägt. Auch die öffentliche Diskussion spitzt sich immer stärker zu. Die Energiewende wird teilweise von Interessensvertretern scharf kritisiert und die Klimaschutzambitionen als zu weitgehend beschrieben. Mit der vom Klima und Energiefonds erstellten Publikation werden die Argumente einer kritischen Bewertung unterzogen.

Download Broschüre

Logo 3D4c RGB 72dpiEigentümer, Herausgeber und Medieninhaber:

Klima- und Energiefonds

Gumpendorferstraße 5/22, 1060 Wien

erneuerbare-energie-oesterreichund Erneuerbare Energie Österreich

Neubaugasse 4/7-9, 1070 Wien

Wie schon die Pioniere der Biogas-Einspeisung gewinnen auch neueste österreichische Projekte wieder Preise und Auszeichnungen für ihre Bemühungen, den erneuerbaren Anteil im Gasnetz zu erhöhen. Nun soll der Handel mit diesem Bio-Produkt innerhalb Europas verstärkt werden.

 

biogasnetz oekoenergielandEin Gasnetz ganz anderer Art, nämlich eine Insellösung mit eigener Gasqualität speziell zum Heizen, soll im Südburgenland entstehen. Güssing und Umgebung ist nicht erst seit Arnold Terminators Besuch von 2012 („Ich liebe Güssing“) für seine Bemühungen um „positive Energie“ (©Schwarzenegger) wohlbekannt.
Heute verfügen viele Menschen im „ökoEnergieland“ über Wärme aus einem HackschnitzelFernheizwerk, viele – besonders außerhalb der Ortskerne – suchen aber noch Anschluss und heizen inzwischen wenig umweltfreundlich mit Öl.

Durch die Zersiedelung, die dadurch bedingten Leitungsverluste und hohen Kosten ist ein Fernwärmenetz für die ganze Region nicht umsetzbar. Inzwischen ist man davon überzeugt, statt Wärme Gas als Energieträger zu transportieren. Dieses wird aus 6–7 lokalen Biogasanlagen (Güssing, Güttenbach, Heiligenkreuz, Höll, Strem, Tobaj) stammen und getrocknet sowie entschwefelt, nicht aber auf Erdgasqualität gebracht. Versuche mit weiterer Aufbereitung (etwa zum Tanken) soll es nur an einigen Standorten geben, generell wird der Methananteil aber bei rund 55 % liegen. Dennoch werden die Kunden in der Lage sein, mit Biogasthermen dieses Produktgas zum Heizen zu verwenden. Die Kosten sollen für die Verbraucher nicht höher als bei Fernwärme liegen, aber auch öffentliche Förderungen oder Kredite dürften für die Errichtung der im Endausbau insgesamt 250 km langen Transportleitung nicht nötig sein.

 

Lesen Sie hier den ganzen Artikel und das Interview mit Initiator Reinhard Koch.

Ort: 15:30 Uhr: Strem – Pflegekompetenzzentrum StremErneuerbare Energie Logo DRUCK

Zielgruppe: Gesamte Bevölkerung

Rahmenprogramm:

  1. Begrüßung durch BGM Bernhard Deutsch
  2. Klimaschutzlied durch die Kinder des Klimabündnis-Kindergartens und der Kimabündnis-Volksschule Strem (http://www.youtube.com/watch?v=5k-44PvcnUo)
  1. Vorstellung des Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojektes Strem
  2. „Vision Strem 2020“ durch den Geschäftsführer des Europäischen Zentrums für erneuerbare Energie Güssing, Ing. Reinhard Koch
  3. Ansprache Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl
  4. Überreichung der Beteiligungsscheine und eines Solarrechners an die PV-Anlage-Teilhaber – gemeinsames Foto
  5. Musik – Imbiss

pv-bürgerbeteiligung-strem

Als Rahmenprogramm wird das Equipment des „Energy Camps“ aufgebaut um den kleinen, ab auch den erwachsenen Besuchern einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten der alternativen Energieversorgung zu geben.

Weiters werden Firmen wie z.B.: S&H Solar – Photovoltaik, Haustechnik Güssing – LED Straßenbeleuchtung, Viessmann – Biogastherme oder Autohaus Schatz-Draskovich – Erdgasfahrzeuge ihre Produkte ausstellen.

Jetzt einreichen zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2014
Umweltschonende Bewirtschaftung unserer Natur, nachhaltiger Einsatz von Ressourcen, Erzeugunglogo klimaschutzpreis
von erneuerbaren Energien, naturnahe Produktion von Nahrungsmittel, Erhalt der Artenvielfalt … Die Maßnahmen und Möglichkeiten im landwirtschaftlichen Betrieb einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten sind vielfältig. Und viele Landwirtinnen und Landwirte setzen mit zahlreichen Projekten bereits erfolgreich um. Das soll auch gewürdigt und belohnt werden.


Mit der Kategorie „Klimaschutz in der Landwirtschaft“ des Österreichischen Klimaschutzpreises werden Bäuerinnen und Bauern vor den Vorhang geholt und für ihr Engagement ausgezeichnet. Mitmachen kann jeder, vom land- und forstwirtschaftlichen Betrieb über bäuerliche Familienbetriebe bis hin zu Gemeinschaften und Verbänden.


Jetzt mitmachen – einreichen ist ganz einfach!

  1. Zum Einreichen auf www.klimaschutzpreis.at in der Rubrik „Einreichen“ die Kategorie „Klimaschutz in der Landwirtschaft“ auswählen.
  2. Das elektronische Formular ausfüllen.
  3. Zur Präsentation des Projektes drei Fotos und eine Projektbeschreibung hochladen.

Die Einreichfrist läuft noch bis 18. August 2014.

Alle Termine auf einen Blick

  • Ende der Einreichfrist: 18. August 2014
  • Publikumsabstimmung: 3. bis 24. Oktober 2014
  • Preisverleihung: 3. November 2014, Siemens City Vienna

Beispiele für Einreichungen in der Kategorie „Klimaschutz in der Landwirtschaft“:
Treibhausgas-Reduktion:

  • Autarke/autonome Versorgung des Energiebedarfs (Strom, Wärme/Kühlung, Transport)
  • Nachhaltige Treibstoffe der landwirtschaftlichen Fahrzeuge
  • Steigerung der Energieeffizienz und Verringerung der Treibhausgasemissionen

Nachhaltige Landwirtschaft:

  • Verzicht bzw. Reduktion von Chemie (Kunstdünger, Pestizide etc.)
  • Schonung bzw. effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser, Luft)
  • Erhalt und Erhöhung der Vielfalt von Pflanzen und Tieren, Ökosystemen und Landschaften
  • Betrieblicher Umweltschutz (Abfall, Arbeitsmittel, Emissionen etc.)
  • Artgerechte Tierhaltung

Ernährungssouveränität:

  • Förderung von regionalen Kreisläufen (Regionale Produktion & Vermarktung etc.)
  • Erhalt der traditionellen, bäuerlichen Land- und Forstwirtschaft
  • Einsatz und Förderung von alten Kultursorten und Haustierrassen

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.klimaschutzpreis.at