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Klimaschulen Besprechung 15 03 2016 1Immer mehr Schulen im ökoEnergieland beschäftigen sich aktiv mit den Themen Energie und Klimaschutz, schärfen das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen des Klimawandels und leisten damit einen bedeutenden Beitrag zur langfristigen Verhaltensänderung. Vier Schulen, die Volksschule Strem, die Volkschule Deutsch Tschantschendorf, die Volkschule Gerersdorf und die NMS Josefinum Eberau haben sich zum Ziel gesetzt, das Schuljahr 2016/17 im Rahmen eines Klimaschulen-Projektes den Ressourcen des ökoEnergielandes (Biomasse, Sonne und Wasser) zu widmen. Die SchülerInnen werden neben den Themen Klimaschutz und Energieeffizienz bzw. Energieverbrauch je eine Ressource während des Schuljahres durch zahlreiche Aktivitäten (u. a. Ausflüge, Anlagen- und Betriebsbesuche, Experimente, Expertenvorträge, Projekttage, künstlerische Gestaltungen, Internet- und Literaturrecherche) kennenlernen.

Foto: Projektbesprechung am 15. März 2016 im Technologiezentrum

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Modellregion OELMit dem Programm „Klima- und Energie-Modellregionen" werden österreichische Gemeinden und Regionen auf dem Weg zur Energieautarkie unterstützt. Durch die Forcierung einer optimalen Nutzung natürlicher Ressourcen, durch die Ausschöpfung von Energieeinsparungspotentialen, Bewusstseinsbildung und gezielter Öffentlichkeitsarbeit soll nachhaltiges Wirtschaften in den Regionen gefördert und klima- und energiepolitische Ziele erreicht werden.

Das „ökoEnergieland“ ist Klima- und Energiemodellregion seit 2009 und hat zu Beginn ein zukunftsweisendes Umsetzungskonzept erstellt, gefolgt von bisherigen Umsetzungs- und Weiterführungsphasen. In der Region, welche aktuell 17 Gemeinden umfasst, wurde bereits eine Vielzahl an Groß- und Kleinprojekten im Bereich erneuerbarer Energie umgesetzt, ebenso wie Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung trug maßgeblich zum Erfolg der bisher in Angriff genommenen Projekte bei. Nun gab es erneut die Möglichkeit, um eine Weiterführung der Modellregion anzusuchen. Diese Weiterführungsphase wurde mit Anfang März 2016 genehmigt. Nun sollen die Erfahrungen in der Region verankert, neue Projekte generiert und auch die in den vorangegangenen Phasen geplanten Großprojekte schrittweise vernetzt und umgesetzt werden.

Der Verein „Das ökoEnergieland“ hat das Projekt nun gemeinsam mit dem „Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing“ gestartet und wird im Laufe der nächsten drei Jahren verstärkt Aktivitäten in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, ökoTourismus, erneuerbare Energie (Schwerpunkt Photovoltaik), Rohstoffmanagement (Rohstoffverband), sowie Effizienzsteigerung im öffentlichen Bereich durchführen.

Weiterführende Infos unter: http://www.klimaundenergiemodellregionen.at

Kläranlage GlasingEin erstes Projekt konnte bereits im Rahmen des Klima- und Energiemodellregionen-Programms gestartet werden und zwar das Leitprojekt namens „OptiPV“ (koordiniert und durchgeführt vom Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing (www.eee-info.net) und den Partnern Nowak Abwasserberatung (www.abwasserberatung.at) sowie 4ward Energy Research GmbH (www.4wardenergy.at).

Hintergrund, Ziele, Inhalte des Projekts:

  • fast alle Kläranlagen im ökoEnergieland verfügen bereits über eine Photovoltaikanlage
  • Zweck ist die anteilsmäßige Eigenstromproduktion
  • im Projekt sollen Ausbaumöglichkeiten der Photovoltaikanlagen untersucht werden
  • Lastverschiebungspotentialen sollen analysiert werden, um den Stromverbrauch unterschiedlicher Aggregate auf den Tag zu verschieben
  • Ziel ist die bestmögliche Ausnutzung des erzeugten Sonnenstroms

Untersucht werden die Kläranlagen Limpital, Höll, Glasing, Hagensdorf und Moschendorf.

Aktuell erfolgt die Datenerhebung der Kläranlagen, gefolgt von einer abwassertechnischen und energietechnischen Analyse. Nachdem die Ergebnisse für Lastverschiebungs- und Photovoltaikausbaupotentiale vorliegen, werden die Umsetzungsmöglichkeiten mit den Kläranlagenbetreibern besprochen.

Modellregion OELIm Rahmen der Weiterführung des Klima- und Energiemodellregionen-Projekts wurde bereits eine Aktivität gestartet, um regelmäßig Informationen an die Bürger bringen zu können und zwar wurde ein so genannter „Energiestammtisch“ in der Region etabliert. Nach mittlerweile zwei abgehaltenen Stammtischen kann großes Interesse seitens der Gemeindebürger und -vertreter erkannt werden.

Bislang wurde der Energiestammtisch im Jänner und Februar in Urbersdorf abgehalten, jedoch soll der Energiestammtisch auch in alle weiteren ökoEnergieland-Mitgliedsgemeinden gebracht werden.

Informiert wird über Themen wie beispielsweise Photovoltaik, Wärmepumpen, Wärmedämmung, Dachsanierung, etc.

Der nächste Energiestammtisch zum Thema „Wärmedämmung“ wird am 30. März 2016 um 19:00 Uhr im Landgasthof Kedl (7540 Güssing, Urbersdorf 33) stattfinden.

Teilnahme ist kostenlos – keine Anmeldung erforderlich.

Die ökoEnergieland-Mitgliedsgemeinden sind auch herzlich eingeladen, mit den Vertretern des Europäischen Zentrums für Erneuerbare Energie Kontakt aufzunehmen, falls Interesse besteht einen Energiestammtisch in einer weiteren Gemeinde zu etablieren. Die möglichen Themen unter denen der Energiestammtisch abgehalten werden kann sind vielfältig und so ist es auch möglich bereits stattgefundene Veranstaltungen zu wiederholen.

Detailinformationen zum Energiestammtisch finden Sie unter http://www.energiestammtisch.at.tf/

 

Einreichen können alle österreichischen Gemeinden. Die Förderung beträgt bis zu 18 % der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen sowie in bestehenden Gebäuden, Wärmerückgewinnungen und Beleuchtungsoptimierungen (z.B. Straßenbeleuchtung). Die förderungsfähigen Kosten ergeben sich aus den Investitionskosten sowie Kosten für Planung und Montage.

 

Förderungsfähige Maßnahmen

  • Wärmerückgewinnung von Kälteanlagen (Kühl- und Tiefkühlanlagen sowie Prozesskälteanlagen, Wärme-Kälte-Verbundsysteme) und von Lüftungsanlagen (Nutzung der Wärme aus Abluft zur Erwärmung von Raumluft)
  • Andere Wärmerückgewinnungen bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen (z.B. Druckluftkompressoren, Industrieprozessen, Abwärme aus Abwässern) sowie Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
  • Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden (Nachrüstung Abluftwärmerückgewinnung, Drehzahlregelungen, effiziente Pumpen, Steuerungstechnik) mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Optimierung von fossilen Prozesswärmeerzeugern (sofern eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger nicht möglich ist)
  • Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden durch Einbau von Vorschaltgeräten und sensorgeführte Regelung mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Beleuchtungsoptimierung (z.B. Straßen- und Außenbeleuchtung)
  • Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen mit einem maßgeblichen technologischen und ökologischen Unterschied zur Bestandsanlage

 

Den vollständigen Leitfaden mit allen Förderablaufinformationenfinden Sie hier zum Download Energiesparen in Gemeinden (PDF - 280 kb).